Windsurfing-Club-Wesermünde
 

Bericht vom unserem zweiten Vorsitzenden Paul zum Wurster Slalom 2026

Bilder der Veranstaltung



Wurster Slalom 2026
-Wind, jede Menge Wasser und dann doch: Races!-


Am Wochenende nach Vatertag war es wieder soweit und alle Windsurfer, die was auf sich halten (*hüstel*) waren dabei beim diesjährigen Wurster Slalom vor Dorum Neufeld. Die Vorhersage war…gemischt.
Samstag versprach mit Wind aus WSW und Wasser (fast) bis der Arzt kommt, sehr „herausfordernd“ zu werden. Der Wind ließ sich nicht lumpen und blies von Beginn an mit um die 20 Knoten (in Böen gerne mehr) um das Regattabüro. Und so waren wir am Ende doch tatsächlich 11 wackere Recken, die sich zur Regatta einschrieben.
Leider musste auf den ersten Start recht lange gewartet werden, denn (Safety First) es war fast nicht möglich beim Regattaboot zu stehen. An der avisierten Halsentonnenposition (spitzen Scrabble-Wort übrigens) war nicht dran zu denken. Einer der hartgesottenen die trotzdem mal zum testen rausgingen sagte nach der Rückkehr sowas wie: 
„Ich bin eigentlich ganz glücklich, dass es mich nicht nach Cappel verschlagen hat, so mühsam war das aufs Board kommen nach dem Abgang an der Tonne.“

Von daher wurde zugewartet, bis das Wasser ablief. Ein Kiter, der meinte seine Lines müssten mal intime Bekanntschaft mit einer waschechten norddeutschen Prigge machen, beschäftigte dann die DLRG ein wenig, so dass wir noch etwas länger als eigentlich gehofft mit dem ersten Start warten mussten.

Dann war es endlich soweit und wir haben noch ganze 2 Wettfahrten bei schwächelndem Wind und weglaufendem Wasser geschafft. 

Aber besser so, als eine ganze Bande an schwimmenden und fluchenden Wasserratten die völlig k.o. von der DLRG nach Hause gekarrt werden müssen, weil man ein Racesegel eben bei hohem und steilem Chop doch etwas schlecht wieder aus dem Wasser bekommt.

Egal, der erste Tag war abgehakt und wir freuten uns auf Kaffee und Kuchen und am Abend auf ein tolles Grillen mit der DLRG (Dank geht raus an euch).
Der zweite Tag startete mit sowas wie Sonne und, man glaubt es kaum, entgegen der Vorhersage doch mit einigermaßen gleichmäßigem Wind. Zwar komplett Süd und damit schräg ablandig, aber nur 10cm mehr Wasser als das normale Hochwasser, so dass es richtig gut aussah. Aber dann, der Knackpunkt, ablandiger Wind, leichte Abdeckung am Strand, wer weiß wie es draußen ist. Also zogen ein paar Mutige das Segel auf, was wahrscheinlich passen sollte. Die anderen schauten vom Strand aus gebannt zu und überlegten, was wohl das Richtige wäre. Es entschieden sich dann aber anscheinend viele richtig und es gab richtig heiße Rennen. Zwar war da wieder dieser eine, der außerordentlich oft an der Spitze des Feldes zu finden war, aber eben nicht immer und nicht die ganze Zeit. Und wir hatten Wind zum „Fliegen“ mit dem 8,5er und manchmal auch zum Parken, von daher war jede Menge Können und auch das Quäntchen Glück gefragt. Nach 6 Rennen war dann aber „Schluss im Bus“, die Arme waren länger als normal und die Waden dicker, also ab an den Strand.
Im Ergebnis sah es dann nach 8 Rennen wie folgt aus (bei 2 Streichergebnissen):
Gesamtrangliste:
1.   Uwe-Sören Schmidt             4,2 Punkte
2.   Hans-Diter Wildshusen   14,7 Punkte
3.   Sebastian Thöm                    18,0 Punkte
4.   Thorsten Sell                          19,0 Punkte
5.   Bert Nijsen                              21,7 Punkte
6.   Björn Haacke                         27,0 Punkte
7.   Kai Zobel                                  39,0 Punkte
8.   Paul Stich                                 48,0 Punkte
9.   Michael Nolting                   54,0 Punkte
10. Sven Rausch                          60,0 Punkte
11. Nils Haacke                            66,0 Punkte (Jugendlicher)


Da wir ja neben der Gesamtrangliste auch immer eine FUN-Wertung haben, die für diejenigen ist, die nicht „hauptberuflich“ Slalomregatten fahren, sondern einfach aus Spaß an der Freude mitfahren, ist in dieser Klasse das folgende Klassement entstanden:
1.  Paul Stich                      4,2 Punkte
2.  Michael Nolting     14,0 Punkte
3.  Sven Rausch            15,0 Punkte
4.  Nils Haacke              15,7 Punkte


Dieses Mal hatten wir auch wieder einen Jugendlichen dabei, nämlich Nils Haacke, der damit die Trophäe für den 1ten Platz der Kategorie Jugend mitnehmen durfte.
Weiter vergeben wir immer auch den „Grand-Master“ für alle, die über 61 Jahren alt sind. Da hat auch wieder Uwe-Sören Schmidt zugegriffen und durfte daher sogar 2 Pokale einsammeln.
Alles in Allem war es ein sehr abwechslungsreiches Wochenende mit unterschiedlichen Bedingungen und tollen, engen Rennen. Wir bedanken uns bei allen Helfern vom WSC-W, dem DLRG-Dorum Team und der Kurverwaltung, die es uns wieder ermöglicht hat, unsere Regatta durchzuführen.
Weiterer Dank geht raus an unsere Sponsoren, die Praxis Nijsen, die Fahrschule Steintor, das Hafenhostel und die Weser-Elbe-Sparkasse.
Besonders freuen wir uns immer über Gäste von „Außerhalb“ und würden uns im August (15. Und 16.08.) beim „Wurster Speedschlag 2026“ wieder über regen Zulauf freuen, wenn es wieder über eine Stunde mit dem GPS-Gerät am Arm über einen geraden Kurs geht. Jeder der also mal richtig die Finne zum Glühen bringen will, ist dann bei uns richtig aufgehoben.
Haut rein, genießt den Sommer und schaut euch mal Dorum-Neufeld als Windsurfrevier an. Das kann jede Menge und abhanden ist uns hier noch keiner gekommen.
Also bis dann im August wenn es wieder heißt:

Ladies and gentlemen, start your engines!“….oder so ähnlich 😉
Euer Team vom WSC-W.

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